Apfelblüten - Sirup

Unsere Apfelbäume sind übersäeht mit Blüten und um ihnen die Last der späteren Äfel zu nehmen , haben wir dieses Jahr die Blüten etwas ausgedünnt. Keine Angst für die Bienen sind es noch mehr als genug. Selbst wenn wir später "nur" ein viertel der jetzigen Blüten als Äpfel ernten können haben wir mehr als genug. Das Rezept des ApfelbütenSirups habe ich schon vor Jahren mal im Internet gesehen, nur war damals die Zeit nicht dafür. Dieses Jahr nutzen wir die Fülle der Blütenpracht.

Man nehme:

  • 100g Apfelblüten ( nur die schönen offenen Blüten, trocken ernten )

  •  30g Zitronensäure ( Wer möchte kann auch Zitronensaft nehmen, ich nehme lieber die Zitronensäure,     denn dann wird der Sirup klarer.)

  •    1 kg Zucker

  •    1 l   Wasser

100g Blüten sind schon eine riesige Menge. Von den Blüten wird nur das weiße bzw. rosane benutzt, die Staubgefäße ( also das wo die Bienen dran gehen ) dürfen auch mit dazu. Alles was grün ist wird abgeknipps und kommt weg.

Der Zucker und die Zitronensäure werden im heißen Wasser aufgelöst. Ist das Zuckerwasser etwas abgekühlt, werden die Blüten vorsichtig untergerührt. Nun darf das ganze über Nacht im Kühlen ziehen. Am nächsten Tag die Blüten absieben, alles sprudelnd aufkochen und noch heiß in Flaschen füllen.

Unser Sirup hat einen rosanen Farbton, ob das an der Blütenfarbe liegt weiß ich nicht, denn der größte Teil war weiß. Außerdem verströmt er einen wunderbaren Duft, nach Rosen und Kirschen.

Der Sirup schmeckt lecker in kühlem Wasser ( ob Sprudel oder nicht ist jedem selbst überlassen ) oder als Topping von Eis und Dessert.

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Waldmeister - Zucker

Diese Jahr möchte ich es mit Waldmeister-Zucker probieren. Vor ein paar Jahren habe ich Waldmeistergelee gekocht, aber der kam bei den Herren hier im Hause nicht so gut an. Im letzten Jahr habe ich Waldmeister im Schattenbeet vor der Haustür angepflanzt und er ist sehr gut wieder gekommen ;)

Man nehme:

  • 150g Zucker ( welcher Art ist egal, den ihr bevorzugt, Birkenzucker, Xylit etc. )

  • etwa 15 Zweiglein Waldmeister (ohne Blüte!)

Den Waldmeister vor der Blüte ernten. Nach der Blüte vermehrt sich das Cumarin, ein Stoff der bei uns Menschen Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen hervorrufen kann. ( Wobei Waldmeister in geringen Dosen gegen Kopfschmerzen wirken kann. ) Um dem ganzen vorzubeugen sollte der Waldmeister vor gebrauch etwas anwelken, egal ob ihr Bowle , Zucker oder Sirup zubereiten möchtet.

Nun werden die Blätter schichtweise mit dem Zucker in ein Glas geschichtet. Nach 2-3 Wochen  im dunklen Keller oder Schrank, können die Blätter entfernt und der Zucker benutzt werden.

Zum aromatisieren von Süßspeisen etc.

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ApfelKuchenSirup

3 Liter Apfelsaft, die sich als 4,5 Liter entpuppen wollen verarbeitet werden. Gelee haben wir genug, zu Apfelkuchen eignet er sich nur bedingt. Und nun ?  Eine Nacht zum drüber schlafen blieb mir noch und so viel es mir, kurz bevor die Augen zufielen ein.

Es sollte, zumindest ein Teil davon, ApfelKuchenSirup , werden.

Man nehme:

  • 1l Apfelsaft

  • 450g Zucker

  • 1 Vanillezucker

  • 1 Prise Zimt

  • 2 Tüten Zitronensäure

Alles in einen Topf füllen aufkochen und anschließend 20 Minuten köcheln lassen. Nun den Sirup, noch heiß, in Glasflaschen füllen und abkühlen lassen. Wer möchte kann die Flaschen im Kühlschrank oder ( wie bei mir ) im kühlen Keller lagern. Bei mir hält der Sirup bis zu einem Jahr, falls er nicht vorher ausgetrunken wird.

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SalbeiSirup

Ich habe einen leichten Salbeiüberschuß und ich muss ehrlich gestehen, das Salbei nicht so mein Kraut ist

( duftmäßig gesehen ). Aber dieses Jahr habe ich den SalbeiSirup für mich entdeckt. Er schmeckt wie dir Salbeibonbons aus der Apotheke, nur halt ohne dieses Kratzen am Gaumen. Also wie schon fertig gelutschte Bonbons ;)

Man nehme:

  • 1 kg Zucker

  • 1 l Wasser

  • etwa 80g frische Salbeispitzen

  • 5g Zitronensäure

Die Salbeispitzen evtl. von kleinen Tierchen befreien. Währenddessen den Zucker in heißem Wasser auflösen und anschließend die Salbeispitzen darin eintauchen. Über Nacht das ganze stehen lassen und nach etwa 24 Stunden den Salbei abseihen.

Nun alles nocheinmal mit der Zitronensäure aufkochen und heiß in Flaschen abfüllen.

Hilft bei Husten, Halsschmerzen und übermäßiges Schwitzen

Dazu 2-3x tägl. 2Teelöffel Sirup in warmen Wasser oder Tee einrühren und schluckweise trinken oder pur löffeln.

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Salbei

Spitzwegerich to go

Mücken roll on

Um dem plagenden Jucken von Mückenstichen entgegen zu wirken, haben wir vor einigen Wochen Spitzwegerich Tinktur angesetzt. Der kleine Mann hat fleißig beim Sammeln und klein schnibbeln geholfen.

Dann wurde alles in ein großes Glas gefüllt und mit Alkohol so aufgefüllt, dass alles gut bedeckt war. Nun hieß es warten und täglich das Glas schütteln, um Schimmelbildung vorzubeugen. In dieser Zeit, habe ich nach kleinen " Deorollern " gesucht und für uns die passenden gefunden. Es gibt so viele verschiedene Varianten, aber ich fand für uns diese Miniroller aus Braunglas am besten.

Mit einer Pimpette haben wir dann die fertige Tinktur in die Gläschen gefüllt. Und nun können wir nur warten bis mal eine Mücke zuschlägt, um unsere Roller mal zu testen. Schon ein bisschen merkwürdig, das man sich freut, wenn mal eine Mücke sticht.

Haustee - Gartentee

Da meine liebe Kräuterfrau Ines immer von ihrem Hausteeschwärmt, habe ich beschlossen selber einen zu mischen. Mein neues Eimerbeet gibt ja dieses Jahr einiges an Teekräutern her und so schnibbel ich dort oder zupfe mal hier etwas ab. Ein Dörrgerät schlummerte schon seit langem bei meinen Eltern auf dem Dachboden ( da hier nicht so viel Platz ist ), das jetzt gut zum Einsatz kommt. Seit Tagen läuft es mit verschieder Füllung.

Zutaten Gartentee:

  • Minze ( marokanische, Erdbeer- und Pfefferminze )

  • Zitronenmelisse

  • Johannisbeersalbei

  • Salbei

  • Malvenblüten (  Stockrose in rosa und rot )

  • Ringelblumenblüten

  • Gänseblümchen

  • Duftrosenblätter

  • Walderdbeerblätte

  • Brombeerblätter

  • Spitzwegerich

  • Schafgarbe

  • Mädesüßblüten

  • GartenHeidelbeeren

  • Walderdbeeren

  • Johannisbeeren rot, schwarz

  • Apfelschalen ( demnächst )

Das ist schon eine ganze Menge an Zutaten und duftet fantastisch. Schaue ich jedoch in meine große Dose ( wie im Teeladen ) ist gerade mal ein viertel gefüllt, aber es kommen ja noch Apfelschalen dazu.

Nur tue ich mich mit dem Namen etwas schwer. Ein Haustee ist es ja eigentlich nicht, wohl eher ein Gartentee, da es ja alles Zutaten aus meinem Garten sind.  ;)

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Mädesüß Sirup

In den letzten Tagen habe ich mich aufgemacht und Mädesüßblüten ( 10 Stück ) gesammelt.

 

Sirup:

     1 l      Wasser

     1kg    Zucker

30 g Zitronensäure

10 MädesüßBlüten

Diese besonders duftenden Blüten habe ich in einen Sirup gelegt und etwa 2 Tage ziehen lassen.

Am zweiten Tag habe ich die Blüten abgeseiht und die Flüssigkeit kurz aufgekocht. Heiß abgefüllt und nun steht der Mädesüß Sirup bei mir im Keller und wartet auf seinen Einsatz.

In Mädesüß ist viel natürliche Salicylsäure enthalten, wer sie nicht zu sich nehmen darf bitte aufpassen !

Mädesüß hat einen sehr betörenden, süßen , honigähnlichen Duft und die Blüten ähnelm dem von Holunder.

Wenn ihr euch nicht sicher seit wie Mädesüß aussieht lasst lieber die Finger davon, sicher ist sicher.

Ansonsten hilft Mädesüß gut bei Erkältung und Kopfschmerzen , ist fiebersenkend und schmerzlindernd.

Bei Bedarf 2-3x täglich 4 Eßlöffel Sirup in ein kleines Glas Wasser geben und kalt oder warm trinken.

Selbst Germanen haben sie früher in ihren Met getan, damit die Kopfschmerzen nach langen Gelagen nicht so heftig ausfallen.

( Nicht vergessen, ich bin keinArzt oder dergleichen ! )

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Gundermann - Gelee

Wenn man sich im Internet so umschaut findet man Gundermann - Limonade oder Sirup. Ich habe gedacht ich versuche es mal mit Gundermann - Gelee. War mir aber nicht so sicher, nachdem ich mal ein bisschen darauf herum gebissen habe. Hm?  Diesen Geschmack auf Brot?

Ja ! Ich finde es hat etwas von Rhabarber. Mmhh lecker.

Also, Gundermann gesammelt, aufgekocht und etwas ziehen lassen. Mit Gelierzucker aufkochen, abfüllen fertig.

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Karden - Tinktur

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Das erste Rezept, dass ich für Jöran zubereiten sollte, war eine Karden-Tinktur.

Karden-Tinktur kann gegen Borreliose helfen.

Die Kardenwurzel werden am besten im Herbst oder Frühjahr ihres ersten Jahres geerntet, sprich vor der Blüte. So ist alles Gute, was wir in der Tinktur haben möchten, noch in der Wurzel.

Die Dosierung müsstet ihr im Internet für euch heraus finden. Da ich kein Arzt oder dergleichen bin, kann ich keine Diagnosen stellen oder Dosierungen angeben. Manche Angaben für Dosierung der Karden-Tinktur sind langsam an- und absteigend, andere wiederum steigen direkt mit einer hohen Dosierung ein. Wie ihr es handhabt, muss jeder von euch für sich selbst entscheiden, ich würde mit einer geringen Dosis anfangen und dann stetig steigern.

Die Kardenwurzeln gut waschen und in kleine Stücke schneiden, anschließend gut trocknen und in ein Schraubglas füllen.

Nun mindestens 40% Alkohol in das Glas füllen, sodass die Karde bedeckt ist.

Das Glas an einen hellen, nicht sonnigen , Platz stellen und alle paar Tage schütteln, um Schimmelbildung zu vermeiden. Ihr werdet rasch feststellen , dass sich eure angehende Tinktur dunkel verfärbt.

Nach 4 bis 6 Wochen könnt ihr die Tinktur abseihen und in ein dunkles Glas oder Flasche abfüllen.

Fertig ist dir Karden-Tinktur.

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